Ein Hund muß lernen mit seiner Umwelt und auch mit den Menschen angemessen umzugehen, die keine Ahnung von Hunden haben.
Das gefährlichste im Umgang mit Hunden ist Angst. Dabei ist es völlig egal, ob nun der Mensch oder der Hund Angst hat. Deshalb sollte man einerseits dem Hund möglichst ermöglichen, sich von jedem der das will streicheln zu lassen, solange er noch sehr jung ist, so daß er lernt, fremde Menschen als ungefährlich zu betrachten. Außerdem sollte man ihn geduldig und freundlich mit all den typisch freundlichen menschlichen Verhaltensweisen vertraut machen, die ein Hund instinktiv als gefährlich einordnen würde.
Andererseits muß ein Hund aber auch lernen, im Umgang mit fremden Menschen nicht die für Hund typischen Verhaltensweisen zu zeigen, die er zwar für freundlich hält, Menschen aber instinktiv als Angriff einordnen. Ein typisches Beispiel hierfür ist das Anspringen, das von der gefühlsmäßigen Bedeutung für den Hund eine stürmische Umarmung ist. Die meisten Menschen, die angesprungen werden glaubten jedoch, der Hund wolle sie beißen.
Das zweite, was ein Hund lernen muß, ist Gehorsam. Es geht nicht darum, daß man nur in Befehlen mit ihm reden darf - ein Hund muß seine Wünsche äußern dürfen, man muß ihm Fragen stellen, miteinander schmusen, sonst fehlt ihm etwas. Er muß aber wissen, was bei seinem Herrn ein Befehl ist, dem man sofort gehorchen muß, denn es gibt in der menschlichen Gesellschaft einige Situationen, die ein Hund nicht durchschauen kann und wo der Mensch die Führung übernehmen muß, damit nichts schiefgeht. Deshalb muß klar sein, daß jeder Mensch in der Familie einen höheren Rang hat als der Hund.
Drittens sollte ein Hund möglichst viel Sprache lernen. Das ist der wichtigste Grund, warum man mit einem Hund Befehle einübt, denn der Hund lernt dabei, daß jedes Wort eine eigene Bedeutung hat. Deshalb muß ich auch der häufig geäußerten Ansicht widersprechen, die ganze Familie müsse dieselben Befehle benutzen, wenn sie etwas von dem Hund will. Das Gegenteil ist der Fall: Nach Möglichkeit sollte der Hund jedes gängige Wort für jeden Befehl kennen. Also beispielsweise "Hierher!", "Fuß!", "Komm!", "Bei Fuß!" und Pfeifen wenn er kommen soll. Unser Hund hat es problemlos gelernt und nebenher noch diverse Worte, die ihm niemand beibringen wollte. Also ist das beileibe keine Überforderung.
Das letzte zum Thema, was hier noch erwähnt werden muß ist: Der Mensch der sich einen Hund anschafft ist moralisch verpflichtet die Körpersprache der Hunde zu lernen. Es ist ein Unding, daß in den meisten Fällen der Hund mehr über die Körpersprachen seiner Besitzer lernt, als diese über seine Körpersprache. Wir Menschen sind um einiges intelligenter als Hunde, es gibt Bücher in denen man das nachlesen kann und im Grunde reicht einfaches Beobachten aus, um einen Hund verstehen zu lernen.
Der größte Unterschied zum Yorkshire-Terrier ist die dritte Farbe: schwarz, gold und weiß sind Biewer Yorkis. Die Farbverteilung sollte möglichst gleichmäßig auf dem Körper sein. Das Fell ist seidig,