Oft wird geraten, daß es sinnvoll wäre, Hunde abzuschaffen, wenn man kleine Kinder bekommt. Zusätzlich sind viele Leute der Ansicht, es wäre um so besser, je kleiner der Hund wäre.
Wenn die Eltern mit Hunden umgehen können, ist das Gegenteil der Fall.
Bis sie etwa 10 sind, betrachtet der Hund die Kinder als Babys und läßt sich sehr viel von ihnen gefallen, sofern er groß genug ist, um jede Dummheit, die sich ein Kind einfallen lassen könnte, schadlos zu verkraften. Das heißt ein Schäferhund läßt sich von kleinen Kindern nahezu alles gefallen, ein Dackel dagegen könnte bissig werden, wenn man es zuläßt, daß ein Kind ruppig mit ihm umgeht, weil ihm schon ein bißchen ungeschicktes Liebkosen beträchtliche Rückenschmerzen einbringen kann.
Außerdem sollte man einem Hund niemals zumuten, daß die Kinder mit ihm alles machen dürfen, was ihnen einfällt. Kinder sollten einen Hund weder schlagen, noch ihm an den Ohren ziehen, noch ihm sein Spielzeug oder gar Futter wegnehmen dürfen und sie dürfen auch nicht in den Hundekorb. Wenn man diese Regel nicht beachtet, dann wird es irgendwann ein Unglück geben - entweder wenn das Kind neun oder 10 wird und der Hund der Ansicht ist, daß es nun langsam erwachsen wird und sich benehmen sollte - oder wenn fremde Kinder zu Besuch kommen, die nicht zur Familie gehören und deshalb durch die Instinkte des Hundes nicht ganz so geschützt sind.
Ein kleines Kind kann keine Hunde erziehen, also müssen die Eltern den Hund im Auge behalten, und ihm beibringen, was er mit einem Kind machen darf und was nicht. Und ein Hund kann keine kleinen Kinder erziehen, deshalb müssen die Eltern die Kinder im Auge behalten und ihnen beibringen, wie sie angemessen mit einem Hund umgehen.